Oberster Rat für Deutschland

SEP

03

116. Freimaurerische Akademie 2021 in Weimar

bis 05.09.2021

Kontakt: Kanzlei des ORD

Generalthema: Freimaurerische Bildung und Werte in einer digitalisierten Welt

Interessierte Brüder Meister sind herzlich willkommen.

Grußwort des Akademie-Präsidenten

Freimaurerische Bildung und Werte in einer digitalisierten Welt


Grußwort des örtlichen Tagungsleiters

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

“Freimaurerische Bildung und Werte in einer digitalisierten Welt“ – was für ein Thema, mit dem uns die 116. Akademietagung unseres Ritus beehrt. Die für 2020 geplante Tagung musste aufgrund der Pandemie auf 2021 verschoben werden. Inzwischen ist das Thema, nicht zuletzt durch den pandemiebedingten Digitalisierungsschub, noch aktueller geworden.

Für uns sind die Elemente des Tagungsthemas auch ein dankbarer Wegbegleiter durch wesentliche Dimensionen der Geschichte unserer Stadt Weimar mit ihren 65.000 Einwohnern im Herzen des Freistaats Thüringen.

Da ist zum einen die Freimaurerei, die institutionell im Orient Weimar im Jahr 1764 mit der Loge Anna Amalia zu den drei Rosen, Nr. 50, definitiv einzog. Unser Atelier im Schottischen Ritus, die Perfektionsloge „Schlüssel zum Licht“ Nr. 125, kam – etwas später – 2016 hinzu.

Zum anderen ist da die Bildung, die als universales humanistisches Ideal durch das wirkmächtige Arbeitsleben der Brüder Goethe, Schiller, Wieland und Herder in Weimars goldenem Zeitalter an den Ufern der Ilm mäanderte und bis heute globale Entwicklungslinien mitbestimmt.

Als drittes spricht das Thema der Akademietagung die Werte an. Sie wurden 1919 in Weimar in eine erste demokratisch legitimierte deutsche Verfassung gegossen. „Freimaurerische Bildung und Werte“, die sich mit dem Blick auf über zweihundert Jahre Stadtgeschichte hier in Weimar verorten lassen, ließen nicht nur die Weimarer Brüder immer wieder vergessen, dass man sich nicht auf das Zitieren der „Großen“ und das Aufzeigen von Traditionslinien beschränken darf. „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“ – diese wunderbare Metapher zeigt, egal ob wir sie so oder so ähnlich etwa Thomas Morus, Benjamin Franklin, Gustav Mahler oder dem französischen Sozialdemokraten und Parlamentarier Jean Jaurès zuschreiben, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben. Es gilt, das Feuer der Tradition in freimaurerischer Bildung und ihren Werten zu erkennen, für sich zu bewerten und die Fackel weiter zu tragen in einer Welt immer schnellerer globalisierter Bewegung durch Bits und Bytes. Es gilt, sich im hier und heute Gedanken „unserer Altvorderen“ und die Lehren der Geschichte zu erschließen, um hieraus Mut machende Ansätze zu gewinnen und als individuelle Herausforderung anzunehmen. Nur so wird es gelingen, dem Geschäft mit der Unwissenheit und Angst in Zukunft etwas entgegen zu setzen. Ganz in diesem Sinn passt nicht nur das Thema der diesjährigen Akademietagung nach Weimar, sondern vor allem der Auftrag, der hinter ihm steht.

Mit brüderlichen Grüßen i.: d.: u.: e.: A.:

Bruder Michael Hasenbeck, 30°
Bruder (Prof. Dr.) Rolf Kalff, 32°, örtlicher Tagungsleiter


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